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Im Juli 2004 flogen wir für drei Tage in die ungarische Hauptstadt Budapest. Für diesen
Städtetrip haben wir uns kurz entschlossen und buchten erst 4 Wochen vorher die Flugtickets bei easyJet,
sowie die Unterkunft im Hotel Star Panzio übers Internet.
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Vom internationale Flughafen Ferihegy 2 fuhren wir gleich ins Hotel, welches sich in der Nähe des Bahnhofs
Keleti pu befand. Vom Airport fuhren wir mit einen Bus bis zur Metrostation Köbanya-Kispest und dann weiter
mit die U-Bahn bis in Zentrum.
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Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum WestEnd Shopping Center, dass sich neben den
zentral gelegenen Westbahnhofs befindet. Der Shoppingpalast ist das größte Center in Budapest
und lädt zu einem ausgiebigen Bummel ein. Nach einem leckeren Eis verließen wir den
Einkaufstempel und spazierten zum Donauufer. Dabei kamen wir am Freiheitsplatz (Szabadzag
ter) mit der Ewigen Flamme für die Opfer des Ungarn-Aufstandes von 1956 vorbei.
Nach einen Abendessen in einen kleinen Lokal ließen wir den Tag am Donauufer,
nahe der Kettenbrücke ausklinken.
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Am zweiten Tag zieht es uns über die Donau zum Stadtteil Buda. Dieser Stadtteil liegt auf der bergigen
Seite des Flusses und hier befinden sich das Burgviertel mit dem Burgpalast, der
Fischerbastei sowie die Matthiaskirche.
Zuvor sind wir erst einmal zur Kettenbrücke gefahren, denn ein
Spaziergang über die älteste Brücke von Budapest gehört zu jeden Besuch
dazu.
Auf der anderen Seite angekommen befanden wir uns nun am Clark Adam Platz (Clark Adam
ter), von wo aus die Standseilbahn hinauf zum Burgviertel verkehrte.
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Im Burgviertel angekommen begannen wir unseren Rundgang in der von der UNESCO 1987 zum Weltkulturerbe
erklärten Viertel zuerst mit einem Spaziergang durch den Park des
Königspalastes. Weiter gingen wir zur Matthiaskirche, welche zwischen dem 14. und 19.
Jahrhundert die Krönungskirche war und warfen einen Blick ins Innere um unter
anderem die Reliquiensammlung zu besichtigen.
Vorbei an der alte Stadtmauer (Fischerbastei) bummelten wir durch die engen
Gassen und machten Halt in einem Eiscafe.
In einer der kleinen Gassen fanden wir den Eingang zum Budaer Burg-Labyrinth, deren
Höhlen mit einander verbunden wurden und den Menschen nicht nur Schutz boten.
Die über 150.000 Jahre alten Höhlen wurden aus unterschiedliche Gründen
benutzt. Hier Tief unter den Burgberg konnten wir Wandmalereien sehen und kleine
Öllampem zeigten uns den Weg. Auf Grund des unscheinbaren Eingangs verirren
sich nur wenige ins Labyrinth.
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Nach dem Abstecher in den Burger-Untergrund hatten wir noch Zeit um auf dem nahegelegenen
Gellertberg zu steigen. Von hier oben hatten wir einen wundervollen
Panoramablick über die Stadt. Auf dem Weg hinauf kamen wir am Denkmal des heiligen Märtyrerbischofs Gellért
vorbei. Es erinnert an den Aufstand der Heiden, die den Bischof in ein Fass zu
sperrten und den Hügel hinunter stürzten. Oben auf den Gipfel befindet
sich eine Zitadelle und eine sozialistische Freiheitsstatue.
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Nach diesen nun doch etwas anstrengenden Tag bei Temperaturen um die 30 Grad,
sind wir erst einmal ins Hotel zurück gefahren um uns für den Abend frisch zu
machen.
Den Abend verbrachten wir am Vörösmarty Platz im Herzen der Pester Altstadt.
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Am dritten Tag machten wir uns zum nahegelegenen Stadtwäldchen auf.
Es ist der größte Park von Budapest und hier befindet sich unter anderem der Heldenplatz mit dem
Millenniumsdenkmal sowie das Museum der Bildenden Künste und die
Kunsthalle. In dem etwa 1km² großen Park befinden sich außerdem noch der
Botanische Garten und der Zoo. Diese waren aber nicht unser Ziel und nach der
Besichtigung des Heldenplatzes fuhren wir mit einer der ältesten Metrolinien
Europas zur Staatsoper. Die gelbe Linie M1, welche im Jahre 1896 eröffnet
wurde, verkehrt zwischen dem Stadtwäldchen und dem Vörösmarty Platz.
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An der Metrostation Oper angekommen sind wir hinauf zur Ungarischen Staatsoper,
die sich an der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Andrássy
Straße befindet. Leider wurde der Bau aus der Gründerzeit bei unserem Besuch
restauriert und so bummelten wir die Andrássy
Straße entlang.
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Bald darauf gelangten wir ins jüdische Viertel von Budapest und standen
vor der Großen Synagoge. Während des Dritten Reichs wurde dieses Viertel
(Elisabeth Viertel) zum Ghetto, aber heute werden die Häuser restauriert
und neues Leben ist zurückgekehrt. Nach der Besichtigung der Großen Synagoge
sind wir dann weiter zur Sehenswürdigkeit gelaufen.
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IN der Nähe des Deak Ter befindet sich
die St.-Stephans-Basilika, die dem ersten christlichen, ungarischen König István gewidmet ist.
Neben den vielen Reliquien war vor allem der Rundblick von der mächtigen Kuppel
sehenswert.
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Langsam machen sich die Füße bemerkbar, aber zum Glück ist der Weg vom St.-Stephans-Platz (Szent István tér) zum
Parlament nicht weit. Das direkt am Pester Donauufer stehende
Parlamentsgebäude stellt den letzten Besichtigungspunkt unseres Stadtbummels
dar. Das im neogotischen Stil errichtete Gebäude ist das Wahrzeichen der
Donaumetropole und seit 1989 auch Sitz des ungarischen Parlaments.
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Von hieraus gingen wir dann entlang der Donau bis zur Kettenbrücke und dann
weiter zum Vörösmarty Platz, wo wir im bekannten Gerbeaud-Cafe bei Kaffee und
Kuchen den Rundgang beendeten.
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Am Abend zog es uns noch einmal in die Pester-Altstadt und am nächsten Tag
endete unser Budapest-Trip.
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| Stand: August 2004 |
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