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Der Urlaub 2002 führte uns nach Südostasien, in die Länder Thailand, Kambodscha und
Vietnam. Die Tour begann in Bangkok, von wo aus wir einen Ausflug zum River Kwai
unternahmen und später über die weiteren Etappen Siem Reap (Kambodscha) und Phnom Penh (Kambodscha) nach Vietnam ins
Mekongdelta und Saigon reisten.
Hier wollen wir einen kurzen Ablauf unseres Aufenthaltes in Thailand wiedergeben,
sowie stehen auf den folgenden Seiten 31 Bilder, die auch vergrößert werden können, zur Ansicht bereit. |
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Einen ganzen Tag nutzen wir für einen Stadtbummel durch Bangkok und
begannen diesen am Wat Phra Keo und dem Königspalast. Mit Sicherheit die schönste Tempelanlage
Bangkoks und ein muss für jeden Bangkok-Trip.
Der 1782 erbaute Palast wird vom König nur noch für zeremonielle Anlässe besucht,
da nach dem Tode von König Anauda Mahidol 1946 (wurde erschossen aufgefunden) die komplette
Königsfamilie auszog.
Im Wat Phra Keo ist das Heiligtum, der Smaragd-Buddha untergebracht. Ihm
brachte König Rama I. von einem Feldzug in Laos mit, dem Smaragd-Buddha werden magische Kräfte nachgesagt.
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Fast gleich nebenan befindet sich die größte Klosterschule Thailands und somit
hatten wir es nicht weit bis zum Wat Po.
Die Hauptattraktion ist ein liegender Buddha, der 46 Meter lang und 15 Meter hoch ist. Seine Haltung
symbolisiert den Moment des Todes, der Übergang ins Nirvana. König Rama I. ließ 1793 den Bau beginnen,
Rama III. vergrößerte den Klosterbezirk, um auch den Wissenschaften Raum zu geben. Wat Po wird auch als
älteste Universität Thailands bezeichnet und ist das Zentrum der thailändischen Heilpraktiker.
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Den Abschluss unseres Stadtbummels bildete der Wat Benchamabophit,
im Volksmund auch "Marmortempel" genannt. Den Namen bekam dieser Tempel, weil
die Außenwände der kreuzförmigen Halle mit edelstem Carrara-Marmor aus Italien
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verkleidet ist.
Hier mussten wir uns auf einmal beeilen, der Himmel wurde dunkelblau über unsere Köpfe, dann brach
auch schon der Regenschauer über uns herein. In wenigen Minuten standen viele Straßen unter Wasser.
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Am Nachmittag unternahmen wir eine Klongfahrt mit Stopps am Tempel
der Morgenröte und den Königsbarken.
Das Wat Arun auch als Tempel der
Morgenröte bekannt ist das bekannteste Wahrzeichen Bangkoks und liegt am Chao
Phraya Fluss. Interessant war
auch das Königlichen Barkenmuseum mit den aus über 50 Jahre alten
Takienhölzern gebauten Baken. Diese sind mit vergoldeten Pflanzen und Symbolfiguren der thailändischen Götterwelt geschmückt.
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Bevor wir zum River Kwai nach Kanchanaburi fuhren machten wir noch einen Halt bei den Schwimmenden Markt von
Damnuen Sadauk. Von einem Boot aus erlebten wir das Treiben der Händler hautnah. Dieser Markt gehört
anscheinend zu jeden Bangkokaufenthalt dazu und somit verwundert es keinen, dass hier fast nur Touristen
unterwegs sind.
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Kanchanaburi liegt etwa 130km östlich von Bangkok entfernt. Hier befand sich das Original der Brücke.
Sie wurde noch im zweiten Weltkrieg wieder zerstört. Vom Bahnhof verkehrt ein Zug über die "neue" Eisenbahnbrücke. Nach
eine einstündigen Zugfahrt mit der "Burma-Eisenbahn" inmitten eine fantastischen Umgebung
gelangten wir zum Kleinen Kwai. Wir fuhren auf der Originalstrecke hoch über dem Fluss über hölzerne Viadukte mit manchmal nicht
mehr als 10 km/h. Hier am kleinen Kwai befand sich damals ein Lager für Kriegsgefangene. Wieder zurück in Kanchanaburi besuchten wir das
Kriegsmuseum und den Soldatenfriedhof.
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Nach unserer Rückkehr nach Bangkok blieben wir noch eine Nacht. Am nächsten Tag
setzten wir die Reise fort und flogen über die Grenze nach Kambodscha.
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überarbeitet März 2007 |