Im Oktober 1998 waren wir in Jamaika.
Neben faulenzen und baden in der Karibik,
unternahmen wir auch Touren zu den Dunn's River Falls, nach Port Antonio
sowie zum Black River. Dieser
Urlaub liegt schon ziemlich lange zurück und damals
haben wir noch nicht im Traum daran gedacht eine
Webseite über unsere Erlebnisse zu erstellen. Die
Bilder sind nicht in der besten Qualität, sollten
aber reichen um einen kleinen Eindruck zu
vermitteln.
Die Ausflüge haben wir vor Ort direkt über das
Management unsere Hotels gebucht. Somit nahmen an
diesen Touren nur Gäste unserer Hotelanlage teil. So
führte uns die Ausflüge ins nahegelegene Ocho Rios
zu den Dunn's River Falls, nach Port Antonio zur
Blauen Lagune sowie über die Berge zum Black River.
Die Hauptstadt von Jamaika liegt am
Fuße der Blue Mountains. Kingston ist das Verkehrs-,
Handels- und Industriezentrum und der wichtigste Seehafen
der Insel. Der große Hafen, ist ein beliebter Anlaufhafen
für karibische Touristen- und Handelsschiffe. In Uptown
liegt das moderne wirtschaftliche Zentrum, die Universität
der Westindischen Inseln und das Regierungsviertel.
In Downtown lebt die ärmere Bevölkerung. Die wirtschaftlichen
und sozialen Unterschiede sind in Kingston unübersehbar.
Dennoch hat die Stadt ein gutes kulturelles Angebot.
Theater und Ballett sind zu empfehlen und es gibt
zahlreiche Kunstgalerien, etwa die National Gallery
of Art. Insbesondere spielt sich hier die Musikszene
der Insel ab. Reggae entstand in Kingstown und ist
seit den 60er Jahren die nationale Musik schlechthin.
Bob Marley, dem Reggae Idol, wurde ein Denkmal und
ein Museum gewidmet. In der Nähe von Kingston befinden
sich die teilweise verschütteten Ruinen der ehemaligen
Hafenstadt Port Royal, die 1692 von einem Erdbeben
zerstört wurde. Hier gibt es gute Restaurants, in
denen vor allem Fisch serviert wird. Westlich von
Kingston liegt Spanish Town, die alte Hauptstadt.
In der Nähe kann man das White Marl Arawak Museum
besuchen, das die Geschichte und Kultur der Arawak
Indianer dokumentiert. Die Kriminalitätsrate in Kingston
ist sehr hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte
man es vermeiden in Downtown zu bummeln. Selbst im
Auto ist man vor Übergriffen nicht gefeit.
Blue Mountains
Diese Berglandschaft mit der Höhe
von bis zu 2.166 Metern ist in der Karibik einmalig.
Den kurvigen Straßen folgend durchfährt man unterschiedliche
Klima- und Vegetationszonen. Hier kommen Wanderer
auf ihre Kosten, die den Gipfel des Blue Mountain
Peak erklimmen können. Die Blue Mountains sind auch
berühmt durch den Kaffee, der in den halbhoch gelegenen
feucht-tropischen Gebieten gut gedeiht.
Montego Bay
"MoBay", wie die zweitgrößte
Stadt Jamaikas auch genannt wird, erstreckt sich an
einer Bucht. Hier liegt der Flughafen für die Ferienreisenden,
viele Ankömmlinge bleiben auch in diesem Teil der
Insel. Montego Bay ist mit den meisten Hotels und
Unterkünften das touristische Zentrum der Insel. Hier
gibt es Sandstrände wie Doctor´s Cave und Cornwall
Beach, Golfplätze, Yachthäfen und viele andere Freizeit-
und Sporteinrichtungen. Bei den Überresten des alten
Fort Montego über dem Hafen bietet die Markthalle
Möglichkeiten zum Shopping. In der Nähe gibt es einige
Herrenhäuser, die zu besichtigen sind, wie das Rosehall
Great House, das heute als Museum dient und die koloniale
Vergangenheit der Insel thematisiert.