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danebenleigende Iglesia del Triunfo ist die älteste Kirche in Cusco. Beim Rundgang konnte wir etliche Gemälde bestaunen, sowie den original
hölzernen Altar. In der Iglesia del Triunfo befinden sich die
sterblichen Überreste des Inka-Geschichts- schreibers de la Vega, welcher in
Cusco geboren wurde. |
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Eine weitere sehenswerte Kirche ist die Iglesia de La Compania de Jesus, die von
den Jesuiten um 1571 erbaut wurde. Die Iglesia wurde auf den Grundmauern des
Palastes vom Inka Huayna Capac, dem letzten König der ein ungeteiltes Reich
regierte, erbaut. Die Jesuiten wollte sie zur prächtigsten Kirche in Cusco
machen, was zu einem Streit mit dem Erzbischof von Cusco führte. Nach einem
Erdbeben von 1650 wurde die Kirche neu errichtet und 1668 fertiggestellt.
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Von der Plaza de Armas sind wir zur Qorikancha einer Inka-Ruine
gelaufen. Der Weg führte uns zuerst durch die enge Loreto-Gasse, wo
noch alte Inkamauern stehen. |
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Qorikancha bedeutet "Goldener Hof" und war ein großes
Tempelviertel, wo die Spanier nach dessen Zerstörung das Kloster und
die Kirche Santo Domingo auf den verbliebenen Grundmauern erbauten. Die
Mauern der Tempel waren zur Inka-Zeit mit Goldplatten bedeckt und mit
Smaragden und Türkisen verziert. In nur wenigen Monaten nach Ankunft
der Spanier sind die Tempel geplündert worden und das Gold
eingeschmolzen. Als wir den Innenhof betraten ist uns eine achteckiger
Brunnen aufgefallen. Dieser soll früher mit Gold überzogen gewesen
sein. Auf beiden Seiten des Hofes liegen Inka-Räume, sowie
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Mauerüberreste von kleineren Tempeln. Die Iglesia de Santo Domingo ist ist
heute genauso bekannt wie die Inka-Ruine. Die Kirche wurde durch Erdbeben zweimal
zerstört und einmal stark beschädigt. Die noch zu sehenden Inkamauern haben
diese Erdbeben standgehalten, was für die Baukunst der Inkas spricht.
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Zurück an der Plaza sind wir dann zur Iglesia de San Cristobal gelaufen. Über
unzählige Treppen sind wir dann an der Kirche angekommen, über der uns nichts
bekannt ist. Aber von hier Oben hatten wir einen tollen Blick über Cusco und
zum Hauptplatz mit der Iglesia de La Compania de Jesus.
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Natürlich haben wir auch das Inka-Museum mit seiner Sammlung von Metall- und
Goldarbeiten besucht. Des weiteren gab es Schmuck, Tonwaren und Textilien
zusehen. Im Innenhof konnten wir einige Frauen bei der Anfertigung von
traditionellen Textilen zukucken. Diese können natürlich auch gekauft werden.
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Am Abend hatten wir noch das Glück einen Strassenumzug zu sehen. Die Bewohner
der Stadt feiern gerne und ihre Masken symbolisieren, dass sich alte Religion mit
dem katholischen Glauben vermischt haben.
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Am nächsten Morgen wurden wir von einer Reisegruppe im Minibus abgeholt und
gemeinsam ging die Fahrt in das Heilige Tal der Inka, wie das Urubambatal
genannt wird. Der erste Stopp erfolgte im Dorf Pisaq, welches durch den
lebhaften Markt bekannt geworden ist. Heute wird der Markt überwiegend von
Touristen besucht, wo allerlei touristische traditionellen Souvenirs angeboten
werden. Natürlich konnten auch wir den vielen unzähligen angebotenen Waren
nicht wiederstehen und kauften das eine oder andere Mitbringsel ein. Nach einer
Stunde Aufenthalt setzten wir die Reise ins Urubambatal fort. Leider konnten wir
die Ruinen von Pisaq nicht besuchen, obwohl sie in der Reiseberichtbeschreibung
unseres deutschen Reiseveranstalters aufgeführt waren. Bei den Ruinen handelt
es sich um eine Zitadelle, sowie Palästen und Tempeln, die hoch über das kleine Dorf
thronen. Laut der örtlichen Agentur sind diese Ruinen nicht im Programm
vorgesehen.
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Von Pisaq aus fuhren wir entlang des Urubambaflussen, vorbei an
Terassenbauanlagen der Inkas Richtung Ollantaytambo. In einen tollen Gartenlokal
in der Nähe des Dorfes Urubamba haben wir für 10 Dollar pro Person ein hervorragendes
Mittagsmenue bekommen. Nach dem Lunch ging die Fahrt weiter nach Ollantaytmabo.
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OLLANTAYTAMBO ist ein kleines Andendorf, das
von der hochgelegenen Inka-Festung beherrscht wird. Das Dorf gilt als
eines der ständig bewohnten Orte Perus. Die Häuser in Ollantaytambo stehen auf
den Fundamenten der ehemaligen Wohnstätten aus der Inka-Zeit. In den Strassen
und an den Mauern sowie den Wasserkanälen sind die Spuren des ursprünglichen
Inka-Dorfes zu sehen.
Während die Reisegruppe nach der
Besichtigung der Ruinen sich wieder auf die Rückfahrt nach Cusco machte,
blieben wir in Ollantaytambo für zwei Nächte und übernachteten im Hostal las
Orquideas.
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Für die Besichtigung der INKA-RUINE OLLANTAYTAMBO
benötigten wir das Touristenticket, welches am Eingang gekauft werden kann oder
so wie wir, sich das Ticket schon in Cusco besorgen. Das Boleto Turistico ist als Tageskarte
und als 10-Tagesticket erhältlich. Es berechtigt die Besichtigung von mehreren
Ruinen und Sehenswürdigkeiten in Cusco und Umgebung.
Schon die vielen Minibusse auf den Parkplatz vor der Festung zeigten, dass auf
dem Nachmittag viele Touristen die Ruinen besichtigen. Die Festung war ein
religiöser, politischer und militärischer Komplex, der auch als Erholung des
Inkas sowie des Adelstandes diente. Über fast endlose Stufen entlang den
steilen Terrassen führte uns der Weg zu den überesten von Palästen und
Tempel. Noch heute können die Gebäude bestimmt werden, ob sie Tempel oder als
astronomische Beobachtungspunkte dienten. Durch das sehr gute Wissen unserer
Reiseleiterin haben wir viel erfahren über diese Inka-Ruine und das Dorf
Ollantaytambo. Die Festung ist die einzige, die nie von den Spaniern im Kampf
erobert werden konnte und auf Grund der unterschiedlichen Verarbeitung der
Felsen glaubt man, dass die Gebäuden in verschiedenen Epochen errichtet wurden.
Nach knapp 90 Minuten verließen wir mit der Reisegruppe die Anlage und wurden
zum Hotel gebracht. Am darauffolgenden Vormittag sind wir dann noch einmal mit
dem alten Ticket zur Festung und schauten uns in Ruhe noch einmal alles an.
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Wie schon geschrieben verbrachten wir den Vormittag in der Festung und
erkundeten am Nachmittag mit einer ausgedehnten Wanderung entlang des
Urubambaflusses die Umgebung. Ein bißchen bedenken hatte wir schon vor den
Aufenthalt in Ollantaytambo. Was sollen wir hier mit unserer Freizeit anfangen
oder nutzen noch weitere Touristen die Übernachtungsmöglichkeiten hier? Wir
waren vom Ort angenehm überrascht. Natürlich blieben etliche Touristen hier
und reisten entweder einen Tag später weiter oder blieben ebenfalls noch eine
weitere Nacht. Uns wurde nicht langweilig, die Wanderung war zwar etwas
anstrengend aber interessant. Die Leute sind nett und helfen gerne weiter. Auch
haben wir uns im Hotel sehr wohl gefüllt, obwohl es in einem Reiseführer nicht
besonders gut davon kommt.
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Am dritten Tag in Ollantaytambo sind wir nach dem Frühstück gegen 9.10 Uhr mit
dem Zug nach Aguas Calientes gefahren. Für die Fahrt wurde von der örtlichen
Agentur die Backpacker-Class für uns gebucht. Neben Züge der Backpacker-Class
verkehren auch noch die Vistadome-Züge mit Panoramafenstern. Auf der Fahrt
änderte sich nach und nach die Landschaft und wir drangen immer tiefer in den
peruanischen Bergregenwald ein.
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Nach etwas über 90 Minuten erreichte wir AGUAS CALIENTES
einen sehr lebhaften Touristenort im Tal unterhalb der Ruinen von Machu Picchu.
Wer zu den bekannten Ruinen möchte muss hier durch. Leider hat der Ort auf
Grund der planlosen Bauweise von Hotels und Restaurants einen schlechten Ruf und
viele wollen sich hier nur solange aufhalten wie es nötig ist. Aber mal ehrlich:
Aguas Calientes ist nicht anders als andere Touristenhochburgen anderer Länder,
liegt dafür aber in einer herrlichen Umgebung des Nebelwaldes. Wir fanden den
Ort jedenfalls nicht so schlecht und ist gibt interrasante Momente wie die
Ankunft der lokalen Züge am Alten Bahnhof. Eine Übernachtung lohnte sich vor
allem deswegen, weil wir am darauffolgenden Tag schon früh zu den Ruinen von
Machu Picchu aufbrechen konnten.
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Der Wecker klingelte schon früh und gegen 7.30Uhr sind wir dann mit dem
Shuttlebus (12,00 US$ pro Person Hin-/Rückfahrt) zum Eingang der Ruinen von MACHU PICCHU
gefahren. Die Eintrittskarte (23,50 US$ pro Person) mussten wir uns im Institut
der Nationalen Kultur in Aguas Calientes besorgen. Das Büro befand sich neben
der Kirche an der Plaza.;
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Die Faszination verdankt Machu Picchu wohl einen Großteil seiner
atemberaubenden Lage in ca. 2500m Höhe umgeben von Bergen und
Schluchten des Grenzgebietes zwischen den Anden und dem Regenwaldes des Amazonas. |
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| Der amerikanische Forscher und Geschichtsprofessor Hiram Bingham
entdeckte eher zufällig die Stadt. Er war auf einer Expedition und
Suche nach der letzten Inka-Hochburg Valcamba als er im Juli 1911 den
Berg Machu Picchu bestieg und Ruinen erblickte. |
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Die Stadt der Inkas bestand aus Tempeln, Palästen, Plätzen, Bäder und
Wohneinheiten. In den Wohnstätten lebten adligen und privilegierte Familien.
Wir begannen unseren Rundgang beim Wachhaus, welches sich am höchsten Punkt
der Stadt befindet. Von hier oben entstehen wohl die meisten Fotos, denn der
Rundblick über die Ruinen hin zum
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| Berg Huayna Picchu im Hintergrund, ist das beliebteste Postkartenmotiv
dieser Sehenswürdigkeit. Für unsere Besichtigungstour brauchten wir bis zum
Mittag: Legten zwischen durch aber immer mal wieder eine kurze Pause ein, um auf
uns die Eindrücke einwirken zu lassen. Machu Picchu ist in mehrere Sektoren aufgeteilt, wie das Gebiet um den Sonnentempel, das Königliche
Quartier, die Heilige Plaza oder der Tempel des Kondors bzw. das
Gefängnis. Jetzt hier alles einzeln zu Beschreiben, welche Tempel und Palästen
sich in den Gebieten befinden würde etwas zu weit führen und den Rahmen
unseres Reiseberichtes sprengen. Wer einmal hier war, wird einfach
nur überwältigt sein.
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Die letzten Stunden vor Abfahrt des Zuges nach Cusco verbrachten wir in
Aguas Calientes. Auf der Fahrt nach Cusco gab es dann einige kleine
Probleme mit der Lokomotive. Sie schaffte es einfach nicht den Berge hoch bzw.
mühte sich ganz schön ab. Mehrmals wurden wir durchgeschüttelt und sind zum
stehen gekommen. Aber irgendwie erreichten wir dann doch noch Cusco nach fast 6 Stunden fahrt.
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| Stand: Januar 2008 |