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MAYADÖRFER
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In der Umgebung von San Cristóbal de las Casas befinden sich einige Indígena-Dörfer in denen überwiegend die Maya-Volksgruppen der Tzotzil und Tzeltal leben. Diese Volksgruppen haben sich ihre alten Traditionen erhalten und man muss beim
Besuch auf die verschiedenen Bräuche und Riten Rücksicht nehmen.
Es empfiehlt sich am besten ein organisierter Ausflug mit einem einheimischen Reiseleiter. Man sollte eigentlich nicht alleine in diese Dörfer fahren, wegen den verschiedenen Bräuche und Riten.
Es kommt daher auch immer wieder zu Missverständen zwischen den Einheimischen und den Touristen. So z.B. beim Fotografieren, besonders in San Juan Chamula. Immer wieder ließt man in Reiseführern und privaten Reiseberichten von Auseinandersetzungen bzw.
Problemen beim fotografieren der Kirche, des Markplatzes usw.
Es gibt halt gewisse Regeln, so darf eben nicht fotografiert werden, wenn sich die Dorfältesten am Marktplatz aufhalten. Die Ältesten verlassen gegen die Mittagszeit den Markplatz und
dann kann auch problemlos die Kamera herausgeholt werden.
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| Zuerst besuchten wir ZINACANTÁN, einem Dorf in dem Tzotzilindianer leben. Sonntags ist in beiden Dörfer Markt und besonders hier Zinacantán ist der Markt durch die angebotenen farbenfrohen Webereien besonders
interessant. Für diese Webereien sind die Bewohner auch bekannt und bieten diese daher ebenfalls im 10km entfernten San Cristóbal de las Casas an. Auch sind die Menschen hier etwas aufgeschlossener und das fotografieren ist nicht so stark eingegrenzt.
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| Außeres Unterscheidungsmerkmal zwischen den einzelnen Dörfer sind ihre Trachten. Zur traditionellen Kleidung in Zinacantán gehören bei den Männern rot-weiß getreifte Ponchos und flache runde Hüte aus palmenfasern mit bunten Streifen.
Die Frauen tragen Stolen aus Purpurfarbe, eigentlich eher ein bläuliches Violett.
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| Zum Abschluss besuchten wir dann noch eine Tzotzil-Familie, die uns einen kleinen Einblick in ihren Alltag gewährte und anschließend Webarbeiten zum Kauf anbot.
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| Ein weiteres Indígena-Dorf ist SAN JUAN CHAMULA, welches das religiöse Zentrum für die dort im Umland lebenden Tzotziles ist.
Nach der Ankunft im Dorf mussten wir noch einen kurzen Augenblick warten bis die Kameras herausgeholt werden durften. Die Dorfältesten hielten sich noch am Marktplatz auf, verließen diesen aber kurze Zeit später.
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| Im Innern der Kirche ist das fotografieren absolut verboten und beim Rundgang sollte man nicht stehenbleiben um den spirituellen Zeremonien zuzusehen. Auch das könnte zu Problemen führen.
Der Besuch der Kirche war schon etwas außergewöhnlich bzw. besonderes. Obwohl von außen der Eindruck einer einfachen spanischen Kolonialkirche erweckt wird, ist im Innern alles anders.
Vergebens suchten wir nach einer Orgel, einer Kanzel oder Beichtstühle. Stattdessen brennende Kerzen auf den mit Piniennadeln bestreuten Boden, wo einige Schamanen Zeremonien abhielten und sogar ein Huhn als Opfergabe benutzt wurde.
Ein weiteres schon totes Huhn lag unter einer der Schutzheiligen, die entlang der Seitenwände aufgestellt sind und vor denen die Idígena ihre Gebete sprechen.
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| Den Abschluß bildete der Besuch bei einem der Dorfältesten. Wie auch in den anderen Indigena-Dörfer wird San Juan Chamula von einem Ältestenrat aus politischen und religiösen Würdenträgern geführt. Dieser Ältestenrat wählt den den Alcalde, den Bürgermeister.
Nachmittags waren wir dann wieder zurück in San Cristóbal de las Casas.
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| Fahrt zu den Ruinen von PALENQUE. |
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