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KOHUNLICH
Kohunlich liegt wie auch Calakmul an der Río-Bec Route, wie die Bundesstraße Mex 186 in diesem Gebiet auch bezeichnet wird. Río-Bec ist eine weitere Mayastilrichtung, die für dieses Gebiet hier charakteristisch sind. Die Bauten sind in die Spätklassik (ca. 600–900 n. Chr.) errichtet worden und weisen Scheintürme ohne Innenräume und Scheintreppen auf. Diese dienten lediglich der Dekoration und sind nicht begehbar.
Die Bauten in Kohunlich wurden zwischen 800 und 1050 n Chr. errichtet. Einige Gebäude stammen auch aus der Zeit der ersten Bauphase zwischen 450 und 600 n. Chr. Das Interesse unserseits galt hier dem Maskentempel mit seinen noch sehr gut erhaltenen Stuckmasken am Treppenaufgang. Diese großäugigen und dicklippigen Masken am Templo de los Mascarones stellen den Sonnengott Kinich Ahau dar und stammen aus der Epoche der Frühklassik zwischen 300 und 450 v. Chr.
Mit etwas Glück bekommt man auch hier Brüllaffen zu sehen oder lässt sich beim Besichtigen der Ruinen vom Gebrüll begleiten. Übrigens wird Kohunlich bisher nur wenig besucht, was wir bestätigen können. Beim Rundgang trafen wir auf noch vier weitere Besucher und einer Schulklasse, die die Brüllaffen beobachtete.
Restaurationsarbeiten Tempel Teil der Acrópolis
Stuckmasken - Sonnengott Kinich Ahau Stuckmasken - Sonnengott Kinich Ahau Stuckmasken - Sonnengott Kinich Ahau
Stuckmasken - Sonnengott Kinich Ahau Restaurationsarbeiten
Tagesausflug von Tulum nach COBÁ - der Mayametropole im dichten Busch.