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CHICHÉN ITZÁ
Nicht weit von der Ruinenstätte befindet sich das HOTEL HACIENDA CHICHÉN ITZÁ. Eine ehemalige Hacienda, die heute als Unterkunft dient. Im gut gepflegten Garten befinden sich einige Bungalows und auf dem weitläufigen Areal endeckten wir dann auch noch eine kleine Kapelle. Durch die Nähe zu den Ruinen ein idealer Übernachtungstipp, zumal sich
dieses 4* Hotel in einer schönen tropischen Landschaft befindet. Frühstück und Abendessen waren ok, für das Abendessen sollte vorsichtshalber schon vorher ein Tisch reserviert werden.

Noch am Abend sind wir zur Ton- und Lichtershow in den Ruinen von CHICHÉN ITZÁ gepilgert und genossen Dank der deutschen Audioübersetzung ein tolles Erlebnis.
Die archäologischen Stätte Chichén Itzá wird in drei Ruinen-Zonen unterschieden: die Zona Norte mit der berühmten Kukulkán-Pyramide. Die monumentalen Bauten der Zona Norte sind im Maya-Tolteken-Stil erbaut und stammen aus der nachklassischen Periode, dem 9. Jahrhundert.
Ein Mayavolk aus der Zeit der Klassik gründete 435 n. Chr. eine Siedlung, das Alte Chichén, auf dem Gebiet der Zona Sur. Diese Zone konnten wir nicht besichtigen.
Eine weitere Zone ist die Zona Central mit dem Priestergrab und dem Nonnenkloster. Die Bauten in dieser Zone sind meistens im rein mayanischen Stil errichtet und stammen aus dem 7./8. Jahrhundert.

CHICHÉN ITZÁ - ZONA NORTE
Die Kukulkán-Pyramide ist dem Urgott (Kukulkán) aller Naturstämme in Mesoamerika gewidmet. Der Begriff Mesoamerika bezeichnet ein Siedlungsgebiet in Mittelamerika, dessen Kultur sich durch mehrere gemeinsame Merkmale auszeichnete. Bewacht wird die 24m Hohe und 55,5m Breite Pyramide von zwei Schlangenköpfe an der Nordtreppe. Die Maya begannen mit ihrem Bau im 8. Jahrhundert. Weitere sehenwerte Bauten sind der Kriegertempel, der Ballspielplatz mit den angrenzenden Tempel des Jaguars und dem Tempel des Bärtigen Mannes, sowie die Plattform der Adler und Jaguare. An deren Wänden befinden sich Reliefplatten mit Symbolen von Kriegern, Adler und Jaguaren, die Menschenherzen verschlingen.
Kukulkán-Pyramide Schlangenkopf Kriegertempel
Ring am Ballspielplatz Ballspielplatz Tempel des Bärtigen Mannes
Plattform der Adler und Jaguare der Jaguartempel Jaguar

CHICHÉN ITZÁ - ZONA CENTRAL
Die wichtigsten Bauwerke in dieser Zone sind das Observatorium, das Nonnenkloster und das Priestergrab. Das Priestergrab ist ein verkleinerter Nachbau der Kukulkán-Pyramide. Das Observatorium oder auch Schnecke benannt ist einer der wenigen Rundbauten in der Welt der Maya. Der Name "Schnecke" leitet sich von der im Innern befindenden Wendeltreppe ab. Eindrucksvoll ist der Östliche Anbau an das Nonnenkloster, wo der schönste Fries in Chichén Itzá zu bewundern ist.
Priestergrab Observatorium der Chichanchob od. das Farbige Haus
das Nonnenhaus östliche Anbau an das Nonnenkloster
Die Ruinenstätte hat selbstverständlich noch viel mehr an interessanten Bauten zu bieten und man sollte genügend Zeit mitbringen bzw. einplanen.
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