Im Sommer 2001 unternahmen wir eine einwöchige Safari zu den
Reservaten Taita Hills, Amboseli, Lake Nakuru und zur Maasai Mara. Im Anschluss verbrachten wir dann noch eine Woche am
Diana Beach. Wir haben dieses Safari und den Badeaufenthalt in Deutschland über den
Reiseveranstalter TUI gebucht. Der örtliche Veranstalter der Safari war
Pollman's Safari.
Hier nun ein kurzer Ablauf der Safari und auf den folgenden Seiten stehen
65 Bilder, die auch vergrößert werden können, zur Ansicht bereit. |
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Angekommen in Mombasa ging es auch fast gleich los mit der Safari. Insgesamt waren wir
11 "Jäger" die sich mit Fotoapparaten auf die Jagd nach tollen Motiven machten. Aufgeteilt in
zwei Minibussen fuhren wir dann zum TAITA HILLS RESERVAT.
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Nach knapp vier Stunden Fahrt mit einer kurzen Unterbrechung um uns einen Wasservorrat für die
kommenden Tage anzulegen, erreichten wir das von der Hilton-Hotelkette unterhaltende Reservat.
Wir übernachteten in der Taita Hills Safari Lodge.
Das 110 km² große Reservat liegt in einer
hügeligen Buschlandschaft an einem Ausläufer der Taita Berge und ist teilweise eingezäunt.
Fast das ganze Jahr sind hier viele Tiere wie Antilopen, Büffel oder Giraffen gut zu beobachten.
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Am späten Nachmittag unternahmen wir unsere erste Pirschfahrt und trafen dabei auf drei faule
Löwen am Wegesrand. Des weiteren begegneten wir unter anderem einer Giraffe und einer Herde von Büffeln.
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Am nächsten Morgen setzten wir unsere Reise fort zum AMBOSELI NATIONALPARK. Nach einer langen anstrengenden Fahrt erreichten wir in der Abenddämmerung die Amboseli Lodge, in der wir zwei Nächte verbrachten. Der Nationalpark am Fuße des Kilimandscharo zählt zu den bekanntesten und meistbesuchten
Parks Kenias und eignet sich in der Trockenzeit besonders zur Tierbeobachtung.
Der Amboseli gilt als einer der besten Orte um Elefanten zu sehen und nirgends
wird man diesen Tieren so nahe zu Gesicht kommen wie hier.
Da das Schmelzwasser des Kilimandscharos die unterirdischen Quelle
ständig mit Wasser versorgt, trocknen die Sümpfen nie aus. In den Sümpfen können
z.B. Flusspferde und unzählige Vögel beobachtet werden.
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Auf unseren vier Pirschtouren konnten wir eine Vielzahl von Pflanzenfressern
bestaunen, so liefen z.B. Elefanten und Giraffen vor unserem Auto über die Piste. Löwen kamen hier zurzeit kaum vor,
aber wir hatten das Glück und konnten einen Gepard sehen. Dazu brauchten wir allerdings unser Fernglas. |
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Bei einer Tour besuchten wir ein Massai-Dorf. Für 15 US Dollar pro Person, inklusive Fotoerlaubnis öffnete sich
uns die Welt der Massai.
Der Nahe der Grenze zu Tansania liegende Nationalparks gilt als einer der dicht besiedelten Reservate von Kenia, die Massai
tränken noch heute ihre Herden in den Sümpfen des Amboseli.
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Nach zwei Nächten in der Lodge unternahmen wir noch vor dem Frühstück eine letzte Pirschfahrt.
Also mussten wir früh raus und da nachts
der Strom abgeschaltet wurde, blieb uns nichts weiter übrig als die vorhandenen Kerzen anzuzünden um ein wenig
Licht im Bad zu haben.
Draußen war es noch Dunkel und nach einem starken Kaffee
machten wir uns auf zur Fahrt. Langsam ging die Sonne auf und einige Elefanten waren anscheinend
in Stimmung um Nachwuchs zu zeugen, aber auch Gnus und Zebras konnten wir wieder
beobachten.
Gestärkt durch das Frühstück hatten wir dann anschließend eine 7-stündige Autofahrt zum Lake Nakuru
vor uns. |
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Die Strapazen zum LAKE NAKURU
hatten sich gelohnt.
Der Nationalpark ist nicht besonders groß, ca. 10km lang und 25km breit,
sowie der einzige Park in Kenia welcher von einem elektrisch geladenen Zaun umgeben ist. Mit großem Aufwand versucht man hier das
Spitzmaul-und Breitmaulnashorn vor dem Aussterben in Kenia zu bewahren.
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Tausende von Flamingos verwandelten den See in einen rosafarbenen Farbtopf. Wo morgens noch Raubtiere auf Beute gingen, spazierten
wir am Nachmittag entlang und sahen die Spuren am See-Ufer noch deutlich. Wo in
anderen Nationalparks vor gewarnt wird das Auto zu verlassen um spazieren zu
gehen, wurde uns hier erlaubt. Und so gingen wir am See entlang, obwohl nur einige
Kilometer weiter Löwen faul neben ihrer Beute lagen. |
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Auf der weiteren Fahrt tauchten auf einmal zwei Breitmaulsnashörner ganz nah neben unserem
Wagen auf. Nach dieser Pirschfahrt fuhren wir zur Lake Nakuru Lodge, wo wir in einer in der
Chalet-Suite untergebracht waren. Von hier aus hatten
wir freie Sicht auf den See. |
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Zum Schluss führte uns die Tour in das wohl beste Tierreservat Kenias.
Fast 2000m über den Meeresspiegel erstreckt sich die MAASAI MARA, das von einem der größten Flüsse Kenias,
dem Mara-River, bewässert wird. |
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Das im Südwesten an der Grenze zu Tansania gelegene Maasai Mara National Reserve ist das bekannteste Tierschutzgebiet Kenias. Es bildet mit der südlich anschließenden Serengeti
(Tansania) ein gemeinsames Ökosystem von einer Fläche von insgesamt 25.000 km² Fläche.
Das Naturschutzgebiet umfasst davon eine Fläche von ca. 1.670 km². |
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Spektakulär sind die sich zwischen Juli und September Jahr für Jahr
wiederholenden Tierwanderungen von Millionen von Gnus, Zebras und Antilopen.
Diese kommen dann aus der trockenen Serengeti in die fruchtbare Maasai Mara und
ihnen auf den Fersen ganze Löwenrudel sowie Schakale und Hyänen. Damit nicht
genug warten am Mara-River schon hungrige Krokodile |
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auf die Gnus, Zebras und Antilopen, welche den Fluss durchqueren müssen. |
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Die bekanntesten "Einwohner" sind die großen bräunlichen
Löwen, die sich recht wenig um die vorbeifahrenden Fahrzeuge kümmern. Teilweise waren wir nur wenige
Zentimeter von ihnen entfernt. Während unter jedem zweiten Busch ein Löwe zu liegen schien, waren Geparden
schwieriger aufzutreiben. Auf unseren drei Pirschfahrten konnten wir unzähligen Löwen und einigen Geparden
beim Fressen bzw. bei der Fütterung ihrer Jungen zusehen. |
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Bei einer ausgedehnten Pirsch von über 5 Stunden haben wir die Weißbartgnus auf ihrer jährlichen
Wanderung ein wenig begleitet. Für
unsere Frauen war die Tour etwas zu lang, denn unterwegs überkam ihnen der Wunsch nach einer Toilette.
Obwohl unsere Guide dabei nicht Wohl zu Mute war, ließ er unsere Frauen hinter einen Busch
verschwinden. Wenige Augenblicke später konnten wir alle Wohlbehalten die Reise fortsetzten. Zu
sehen gab es auch Zebras, die die Gnus bei ihrer Wanderung begleiten, Topis, Kuhantilopen, Gazellen, Giraffen,
Elefanten, Paviane und noch viele anderen Tiere. |
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Nach dieser einwöchigen Safari erholten wir uns im Baobab Beach Resort am DIANA BEACH.
Ca. 40km südlich von Mombasa liegt dieser kleine Urlaubsort mit seinem 10km langen Strand.
Die meisten Hotels haben direkten Zugang zum Strand und liegen inmitten tropischer Palmengärten, in denen
sich auch Affen (u.a. Paviane) zu Hause fühlen.
Das 450.000 qm große Grundstück des Baobab Beach Resort ist vom
ursprünglichen tropischen Küstenurwald bedeckt, der nur hier erhalten blieb.
Das Resort liegt in ein unangetastetes Biotop, im Naturpark Baobab.
Ein Zwischenfall der sich beim Frühstücken ereignete wird uns immer in Erinnerung bleiben. Ein
doch ziemlich großer männlicher Pavian machte sich frech über unseren Frühstückstisch her. Klaute einen
Eierkuchen und unsere Brötchen. Wir waren so erschrocken, dass wir wie versteinert am Tisch saßen.
Aber kurze Zeit später war der Schrecken verdaut und wir setzten unser Frühstück fort.
Neben Pavianen liefen auch Meerkatzen, eine weiter Affenart, auf dem Gelände
des Hotels umher. Sie leben im angrenzenden Naturschutzgebiet und kommen am Tage
dann aufs Hotelgebiet auf der Suche nach Nahrung. Weder die Meerkatzen noch die
Paviane stören einen, man sollte sie aber auch nicht mit Absicht füttern.
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Für einen Tag fuhren wir nach MOMBASA und erkundeten bei
einem Spaziergang die Altstadt, die Zitadelle "Fort Jesus"
sowie der alte Dhow Hafen. Die Zitadelle wurde zwischen 1593 und 1596 von Portugiesen gebaut.
Das Bollwerk wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verstärkt und erweitert.
Eine typisch afrikanische Atmosphäre herrscht im Central Market,
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wo man frisches Obst, Gewürze und Souvenirs kaufen kann.
Sehenswert war auch die "Touristenmeile"
Moi Avenue mit ihren Souvenirläden und dem Wahrzeichen von Mombasa, den Tusks. Die vier riesigen Elefantenstoßzähnen,
die die Moi Avenue auf der Höhe der Uhuru Garden
Überspannen symbolisieren den Eingang zum Stadtzentrum.
Unsere mitgebrachten Schnitzereien kauften wir im Akamba Handicraft Centre. Hier
konnte zwar über den Preis nicht gehandelt werden, aber wir durften den
Arbeitern bei ihrer Tätigkeit zuschauen und uns von der guten Qualität
überzeugen. |
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| überarbeitet März 2007 |