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kurzer Bericht über unsere Kambodschaerlebnisse
Der Urlaub 2002 führte uns nach Südostasien, in die Länder Thailand, Kambodscha und Vietnam. Die Tour begann in Bangkok, von wo wir aus weiter nach Siem Reap (Kambodscha), den Ausgangsort für die Besichtigung der Tempelanlagen von Angkor flogen. Eine weitere Station in Kambodscha war Phnom Penh, die Hauptstadt des Landes. Von hier aus brachte uns ein Shuttleboot über die Grenze nach Vietnam ins Mekongdelta. Hier wollen wir einen kurzen Ablauf unseres Aufenthaltes in Kambodscha wiedergeben, sowie stehen auf den folgenden Seiten 52 Bilder, die auch vergrößert werden können, zur Ansicht bereit.
  Der Flug nach SIEM REAP dauerte ca. 1 Stunde. Der Ort am Tonle Sap See ist wohl den wenigsten bekannt, ist aber der Ausgangsort zu den Tempelanlagen von Angkor. Sehenswert waren neben den Tempelanlagen die Märkte von Siem Reap, der Tonle Sap See mit dem schwimmenden Dorf sowie eine Krokodilfarm.
Noch am ersten Tag besuchten wir am Nachmittag ANGKOR WAT. Vor der Besichtigung der mussten wir uns noch die Besucherausweise besorgen. Ein Ausweis für drei Tage kostete 40,- US-Dollar.
Angkor Vat ist das größte sakrale Bauwerk auf der Erde, zählt zu den Kulturdenkmäler der Welt und ist das bis jetzt aufwendigste restaurierteste Monument in Angkor. Angkor Vat bedeutet Tempelstadt, die von einem Wassergraben umgeben war und etwa 20.000 Einwohner hatte. Bevor wir diese Tempelstadt betraten, mussten wir über eine 150 Meter lange Sandsteinbrücke laufen. Diese ungeheure Größe der Anlage, diese Architektur - so etwas hatten wir bisher noch nie gesehen.

Den zweiten Tag in Kambodscha verbrachten wir in den Tempelanlagen. Viel Zeit
erforderte dabei die Besichtigung von ANGKOR THOM.
Angor Thom bedeutet übersetzt "Großstadt" und ist umgeben von einer Stadtmauer und Wassergräben. Wir betraten durch das südliche Stadttor diesen Ort. Insgesamt gibt es fünf Stadttore. Vier sollen die Himmelsrichtung symbolisieren, das fünfte ist das Siegestor und liegt an der Ostseite. Hier in der Großstadt stehen weitere Bauwerke aus der Angkorperiode. Im Zentrum liegt der Tempel Bayon mit seinen verschachtelte Galerien und Flachreliefs.
Nur ein paar 100 Meter vom Bayon-Tempel entfernt erreichten wir die langen Elefantenterrasse. Den Namen bekam sie wegen der fast lebensgroßen Elefantenparade, die als Halbrelief im Fundament dargestellt sind. Sie dient als Dank an diese Tiere, die in der damaligen Zeit unverzichtbar waren für den Bau der Tempel, der Jagd und Kriegsführung.
Ein weitere sehenswerte Tempel war der TA PROHM, welcher 1186 als buddhistisches Kloster erbaut wurde. Hier erobern sich die Würgefeige und der Kapokbaum ihr altes Gebiet wieder zurück. Die Wurzeln, teilweise so dick wie ein Menschenkörper sprengen selbst die dicksten Mauern, aber bewahren die Mauern durch ihre Umklammerung teilweise vorm Einsturz.

Am dritten Tag machten wir uns vormittags auf den Weg zum Tempel BANTEAY SREI. Dieser Tempel liegt ca. 20 km von Angkor entfernt und wurde erst 1914 durch Zufall entdeckt, er ist einer der wenigen Tempel die nicht von einem König erbaut wurden. Ein Priester ließ ihn Ende des 10. Jahrhunderts errichten. Aus rotem Sandstein erbaut, ist er dem Gott Shiva geweiht. Wegen seiner perfekt erhaltenen Steinmetzarbeiten ist er einen Besuch wert.
Nach unsere Rückkehr unternahmen wir noch eine mehrstündige Bootstour auf dem Tonle Sap See und besuchten das schwimmende Dorf.

Gegen Mittag des vierten Tages in Kombodscha sollte uns ein Flieger von Siem Reap nach PHNOM PENH bringen. Am Flughafen erfuhren wir, dass unser Flug nicht pünktlich starten wird und so kamen wir erst gegen Abend in der Hauptstadt an.
Obwohl sich die Hauptstadt zu einer typisch asiatischen Großstadt entwickelt, hat sie ihren provinziellen Charme noch nicht verloren. Überall in der Stadt trifft man als Besucher auf Relikte der französischen Kolonialzeit, die von einer beeindruckenden Epoche zeugen und die Phnom Penh ihren Stempel aufgedrückt haben. Sehenswert sind in jedem Fall der Königspalast und die daneben liegende Silberpagode sowie das Nationalmuseum.
Der Königspalast wurde Ende des 19. Jahrhundert von den Franzosen für den damaligen König Norodom errichtet. Für uns Besucher war ein Großteil des GelÄndes zugünglich, nur der Wohnkomplex hinter einem vergoldetem Tor ist gesperrt. So haben wir uns die im klassischen Khmerstil und 1919 eingeweihte Thronhalle, sowie die Silberpagode angesehen. Die Pagode ist an die Wat Phra Koe in Bangkok angelehnt. Dabei hatten wir noch Glück, denn einen Tag später hatte König Sihanouk seinen 81. Geburtstag und der Königspalast war für Besucher gesperrt.
Überrascht waren wir auch von der Uferpromenade, wo viele Cafes und Restaurants zum bleiben einladen. Natürlich gab es auch andere Ecke in Phnom Penh, die die schwierigen Lebensverhältnisse der Einwohner zeigten.

Ein Shuttleservice der Hotelkette Victoria brachte uns am nächsten Tag mit einem Schnellboot zur Vietnamesischen Grenzstadt Chau Doc. Knapp 4 Stunden dauerte die Fahrt auf dem Bassac-Fluss, einen Nebenarm des Mekong. Allein der Grenzübertritt nach Vietnam dauert fast 2 Stunden.

überarbeitet März 2007