BILDER - Fotos aus Paris   
   MONTMARTRE       ILE DE LA CITE       STADTVIERTEL MARAIS        TOUR MAIN MONTPARNASSE   
   SAINT-GERMAIN-DES-PRES       EIFFELTURM       CHAMPS-ELYSEES        STADTVIERTEL LOUVRE   
kurzer Bericht über unseren Stadtbummel durch Paris
Im Juli 2007 flogen wir für drei Tage in die französische Hauptstadt Paris. Für diesen Städtetrip haben wir uns schon früh am Jahresende 2006 entschlossen und buchten im Dezember 2006 die Flugtickets bei EasyJet, sowie im Januar 2007 die Unterkunft im Hotel Royal Bergere über das Internet. Hier wollen wir nun einen kurzen Ablauf wiedergeben und auf den folgenden Seiten stehen 77 Bilder, die auch vergrößert werden können, zur Ansicht bereit.
  Vom Flughafen Paris Orly fuhren mit der Oryval zum Regionalbahnhof Antony. Von hieraus ging es mit der Regionalbahn ins Stadtzentrum zum Nordbahnhof (Gare du Nord), wo wir erst einmal unseren Koffer einschlossen. Da erst ab 14.00 Uhr das Hotelzimmer zur Verfügung stand, nutzten wir die Zeit für einen ersten Rundgang durch das Stadtviertel Montmartre. Dazu aber später mehr.
Das Hotel Bergere befand sich in der Nähe der Metro-Station Grands Boulevards (Tarif Zone1) und hinterließ bei uns einen guten Eindruck. Das Zimmer war zwar recht klein aber sauber, das Personal freundlich und das Frühstücksbüfett ausreichend.
Für eine Nacht zahlten wir 65,- € (Zimmerpreis) mit Frühstück, dieses allerdings durch die rechtzeitige Buchung begünstigt. In unmittelbarer Nähe befanden sich weitere Hotels.
Mit der Metro kamen wir zu allen Sehenswürdigkeiten und war daher unser Nahverkehrsunternehmen für die folgenden Tage. Der Einzelfahrschein kostete nur 1,50 € und somit deutlich preiswerter als in Berlin. Noch preisgünstiger wurde es, als wir uns ein Carnet (10ner Block) für 11,50 € holten.

Unser erster Spaziergang führte nach MONTMARTRE zur Basilika Sacre Coeur. Die Basilika befindet sich auf einen Hügel und zahlreichen Treppen führen einen hinauf. Wir hatten auch die Drahtseilbahn benutzen können, entschieden uns aber für das Treppensteigen.
Die Basilika ist Treffpunkt vieler Touristen und bietet einen guten Ausblick über die Dächer von Paris. 
Nur wenige Meter entfernt befindet sich der Place du Tertre, welcher umgeben von Restaurants und Souvenirläden ist. Auch viele Künstler haben ihren Stand hier und deshalb munkelt man, dass hier am Place de Tertre die höchste Malerdichte pro Quadratmeter der Welt herrscht.
Das Stadtviertel Montmartre gilt als das Rotlich- und Amüsierviertel und eine der Hauptattraktionen ist das Moulin Rouge am Boulevard de Clichy (Metro-Station Blanche). Hier endete unser erste Ausflug.
Am Nachmittag sind wir dann zur ILE DE LA CITE, eine Insel in der Seine. Bekannter als der Name der Insel ist die sich hier befindende größte Kathedrale von Paris. Die Kathedrale NOTRE DAME wurde zwischen dem 12. und dem 14. Jahrhundert erbaut und ist ein Gothisches Meisterwerk. Auf den Vorplatz hatte sich eine längere Schlange gebildet, an der wir uns dann auch anstellten um ins Innere der Kirche zu gelangen. Der Eintritt war kostenlos und es ging recht zügig voran.
Für die Besichtigung der über 69m Hohen Türme wird eine Eintrittsgebühr erhoben und es muss sich an eine weiteren Touristenschlange seitlich der Kathedrale angestellt werden.
Die französischen Straßen-Entfernungen berechnen sich übrigens ab dem 0-Punkt auf dem Vorplatz der Kathedrale.
Sehenswert ist auch die aus dem 13. Jahrhundert stammende Sainte-Chapelle, welche von außen kaum noch sichtbar ist. Sie wird fast vollständig vom Justizpalast verdeckt.
Von der Ile de la Cite gelangten wir über eine Brücke zur Ile Sainte Louis, eine weiteren Insel. Ein Bummel führte uns durch die Rue Saint-Louise-en-Ile mit vielen kleinen Läden und vorbei an der Kirche Saint Louis en L´Ile.
Zum Abschluß unseres Rundgang sind wir durch das Viertel MARAIS, eines der begehrtesten Wohnvierteln spaziert. Die Rue Saint Antoine ist eine der ältesten Strassen von Paris und heute eine der verkehrsreichsten Strasse dieses Viertels. Der Place des Vosges zählt zu den schönsten Plätzen der Stadt und bildet ein vollkommendes Quadrat, welcher umgeben ist aus roten Ziegeln erbauten Häuserzeilen. Früher wohnten hier Prinzen und Marquisen, sowie standen zwei der Häuser dem König und der Königin zur Verfügung.
Am äußersten Ende des Viertels befindet sich das Kulturzentrum Centre Pompidou. Bei diesen Kulturzentrum wurden die Innenanlagen, wie Heizung, Belüftung und Elektrizität nach außen verlegt und die Röhren verschiedenfarbig angemalt. Auf den Platz vor dem Centre Pompidou versammelten sich einige Strassenkünstlern. Ebenfalls zum Komplex gehört der Skulpturenbrunnen gleich neben den Platz.
Den Abend verbrachten wir im angrenzenden Hallenviertel.

Am zweiten Tag sind wir erst einmal ins Viertel Montparnasse gefahren, um dort den einzigen Wolkenkratzer im Zentrum von Paris zu besuchen. Das 210 Meter hohe TOUR MAIN MONTPARNASSE bietet vom Dach aus einen tollen Freiluft-Panorama-Ausblick über Paris. Dieser Spass kostete uns 9,50 Euro pro Person.
Im Anschluss fuhren wir ins Viertel SAINT-GERMAIN-DES-PRES, von wo wir aus bis zum Eiffelturm spazierten. Den Rundgang begannen wir an der zweitgrößten Kathedrale der Stadt, der Saint Sulpice. Bekannt ist diese Kirche durch den Roman "Sakrileg" und dessen Verfilmung geworden und erfreut sich daher immer größerer Beliebtheit.
Von der Kathedrale sind wir dann durch den engen Gassen des Viertels zum Seineufer gelaufen, von wo aus wir den gegenüberliegenden Louvre sehen konnten. Entlang der Seine gelangten wir zum ehemaligen Bahnhof Gare d'Orsay, welcher zur Weltausstellung 1900 eröffnet und 1939 stillgelegt wurde. Heute dient der Bau aus Glas und Eisen als Museum für die Kunst des 19. Jahrhunderts.
Auf den weiteren Weg zum Eiffelturm kamen wir am Armeemuseum und dem dazugehörigen Invalidendom mit seiner goldenen Kuppel vorbei. Im Invalidendom befindet sich das Grab von Napoleon.
Noch ein Stück weiter und das Marsfeld, Champ de Mars war erreicht. An dessen Ende befindet sich der EIFFELTURM. Das Champ de Mars diente früher für Aufmärsche und als Exerziersfeld. Heute ist diese große Freifläche begrünt und dient als Garten.
Der Eiffelturm ist mit seiner Höhe von 300 Meter das Wahrzeichen von Paris. Drei Plattformen stehen für die Besucher zur Verfügung und es kostete uns einige Zeit die ungewöhnlich Metallkonstruktion zu erkunden. Lange Schlangen bildeten sich an den Kassenhäuschen und so brauchten wir cirka 90 Minuten um bis zur 3. Etage in 274 Meter Höhe zu gelangen. Bei diesen Ausblick lohnte sich das Warten und es blieb auch noch Zeit um in 115 Meter Höhe auf der 2. Etage eine weiteren Rundblick zu genießen.
Hier am Eiffelturm endete unser Rundgang und wir kehrten zurück zum Hotel.
Zum Abendessen fuhren wir ins Viertel Quartier Latin, wo einst der römische Teil der gallischen Stadt Lutetia lag. Heute drängen sich in engen mittelalterliche Gassen um die Kirche Saint Severin zahlreiche Pizzerien und griechische Restaurants. Etwas Abseits entdeckten wir auch Lokale mit Libanesischer Küche.

Am Tag 3 unseres Aufenthaltes standen die beiden Stadtteile Elysee und Louvre auf dem Programm. So brachen wir nach dem Frühstück zum ARC DE TRIOMPHE auf, welcher sich am Ende der Avenue des Champs Elysees befindet.
Napoleon ließ sich beim Bau des 50 Metere hohen Arc de Triomphe von der Antike inspirieren. Der Triumphbogen ist den Soldaten seiner französischen Armee gewidmet, die bei der Fertigstellung 1936 schon längst besiegt war. Unter den Bogen brennt am Grabmal des Unbekannten Soldaten ein ewiges Feuer. Von der Aussichtsplattform hatten wir einen guten Blick entlang des Champs Elysees.
Auf diesen spazierten wir dann im Anschluss entlang. Der Champs Elysees mit seinen breiten Bürgersteigen gehört einfach zum Pflichtprogramm eines Parisbesuchs. Die teuren Boutiquen sucht man hier aber vergebens, diese befinden sich in der Avenue Montaigne, einer größeren Seitenstrasse. Wir spazierten nur ein wenig die Avenue Montaigne entlang und sind dann durch weitere Seitenstrassen vorbei an der Church of Scotland zum Seineufer gelangt.
Auf dem Rückweg zum Champs Elysees sind wir am Grand- und Petit Palais vorbeigekommen. Beide Paläste aus Glas und Eisen sind für die Weltausstellung von 1900 entstanden und dienen heute als Ausstellungsorte. Das Metallgerippe des Grand Palais ist allerdings nur von einer erhöhten Aussichtsplattform, wie vom Arc de Triomphe oder den Eiffelturm zu sehen.
Die Avenue des Champs Elysees endet bzw. beginnt am Place de la Concorde. Die Attraktion des Platzes ist der
über 3000 Jahre alte Obelisk aus dem Tempel von Luxor. Es dauerte drei Jahre bis dieser schwere Monolith, ein Geschenk Ägyptens aufgestellt war.
Durch die Gärten der Tuilerien machten wir uns auf den Weg zum Musee du LOUVRE. Vorbei am Arc du Carrousel, ein kleiner Triumphbogen auf dem die Kopie der Quadriga vom Markusdom aus Venedig thront. Das Original ließ Napoleon als Kriegsbeute aus Venedig mitgehen und ist später (1815) wieder zurückgegeben worden.
Kurz darauf standen wir vor der Glaspyramide dem Eingangsbereich des Musee du Louvre. Das Louve ist seit 1793 ein Museum und berühmt für seine Geschichte und Sammlungen. Es ist aber auch eines der größten Museen der Welt, in dem die Ausstellungsräume in 8 Abteilungen (Orientalische Antikensammlung, ägyptische Antikensammlung, griechische, etruskische und römische Antikensammlung sowie Kunst aus dem Islam, Skulpturen, Kunstobjekte, Gemälde und grafische Kunst) aufgeteilt sind. Uns blieb keine Zeit für einen Besuch des Museums und nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg zur Alten Oper die sich im Palais Garnier befindet, wo sie 1875 eingeweiht wurde.
Den letzten Abend verbrachten wir wieder im Hallenviertel und später Viertel Quartier Latin.

überarbeitet August 2007